OPED GmbH eröffnet Erweiterungsbau im Medizinpark Valley – Investition in Versorgungssicherheit und Zukunftsfähigkeit
05. Mai, 2026
Der Medizintechnikhersteller OPED GmbH hat den Erweiterungsbau des Medizinparks Valley feierlich eröffnet und damit offiziell in Betrieb genommen. Damit setzt das Unternehmen ein starkes Zeichen für nachhaltige Investitionen in die Gesundheitsversorgung und stärkt zugleich seine Kapazitäten in den Bereichen Produktion, Logistik und Verwaltung.
Ausbau stärkt Versorgungssicherheit
Durch das Bauprojekt werden die Lager- und Produktionsflächen erweitert, um die langfristige Verfügbarkeit innovativer Medizinprodukte für Patientinnen und Patienten sowie Gesundheitseinrichtungen zu gewährleisten. Gerade vor dem Hintergrund globaler Krisen, steigender Kosten und zunehmender Anforderungen an Lieferketten gewinnt die Versorgungssicherheit weiter an Bedeutung.
„Lieferfähigkeit ist heute ein zentraler Erfolgsfaktor – insbesondere in einer Welt, die zunehmend von Unsicherheiten geprägt ist. Mit dem Erweiterungsbau schaffen wir die Voraussetzungen, auch in Krisenzeiten eine verlässliche Versorgung mit Medizinprodukten sicherzustellen“, erklärte Stefan Geiselbrechtinger, CEO der OPED Gruppe in seiner Begrüßungsrede. „Durch den Ausbau unserer Logistik- und Lagerkapazitäten legen wir den Grundstein für effizientere Prozesse, eine bessere Verfügbarkeit unserer Produkte und somit für eine stabile und zukunftsfähige Patientenversorgung.“
Hochrangige Gäste und starke regionale Verbundenheit
Zu den Gästen zählten unter anderem Ilse Aigner, Präsidentin des Bayerischen Landtags, Jens Zangenfeind, Landrat des Landkreises Miesbach, und Bernhard Schäfer, Bürgermeister der Gemeinde Valley. Sie alle sprachen ihre Glückwünsche aus und bedankten sich bei OPED für die Investition am Standort Valley. Dies sei ein Bekenntnis zur Region, sichere die regionale Wirtschaftskraft und die Erhaltung wohnortnaher Arbeits- und Ausbildungsplätze.
Anwesend waren auch Dr. Dirk Ippen, Hauptanteilseigner und Investor der OPED Gruppe, sowie die Mitarbeitenden von OPED sowie die Mitarbeitenden der Außenarbeitsgruppe der Oberlandwerkstätten, die den kompletten Recyclingprozess der Orthesen bei OPED übernehmen.
Ebenfalls herzlich willkommen geheißen wurden die Vertreter der beteiligten Behörden und Projektpartner sowie die verantwortlichen Planer und die Bauausführenden der HP Ingenieure GmbH & Co. KG.
Andreas Bonleitner, Geschäftsführer und Bauherr der Medizinpark Valley Immobilien GmbH, betonte in seiner Rede die erfolgreiche Umsetzung des Projekts: „Dank der konstruktiven und lösungsorientierten Zusammenarbeit mit den Behörden konnte der Bau reibungslos im Zeit- und Kostenrahmen realisiert werden.“
Der Erweiterungsbau umfasst eine Gebäudefläche von rund 4.300 Quadratmetern und wurde in einer Bauzeit von 14 Monaten realisiert. Die Investitionssumme beträgt rund 10,3 Millionen Euro (exkl. Grundstück). Das Gebäude erfüllt den Standard eines Energieeffizienzhauses (NWG EH 55), wird über eine bestehende Biomasseheizung versorgt und nutzt 100 Prozent Grünstrom. Zudem sind die Dachflächen für eine Photovoltaikanlage vorbereitet.
Zwischen den Reden gab es immer wieder kleine Showeinlagen durch das Theaterensembels „Gaudi-Ragout“. Auf unterhaltsame Weise wurden so die Themen Versorgungssicherheit, globale Herausforderungen und die Bedeutung einer funktionierenden Gesundheitsversorgung aufgegriffen.
Beitrag zu einem starken Gesundheitssystem
Eine funktionierende Gesellschaft ist auf ein leistungsfähiges und effizientes Gesundheitssystem angewiesen. Dieses basiert auf dem Zusammenspiel von medizinischem Fachpersonal, funktionierenden Versorgungsstrukturen und einer starken Gesundheitswirtschaft. OPED leistet als Medizintechnikhersteller einen wichtigen Beitrag innerhalb dieser Wertschöpfungskette – gemeinsam mit internationalen und regionalen Partnern sowie Leistungserbringern wie Sanitätshäusern.
Mit der neuen Lager- und Logistikeinheit steigert OPED die Effizienz interner Prozesse und verbessert die Produktverfügbarkeit – insbesondere bei international produzierten Komponenten – und unterstreicht den Anspruch, auch in Zukunft eine verlässliche Rolle in der medizinischen Versorgung zu übernehmen.